zum Abschluss der 24. Auslandsradlerfreizeit „Bayeux – Normandie – vom 01. bis 09. September 2017“

Der Club absolvierte seine 24. Auslandsradlerfreizeit vom 01. bis 09. September 2017 in Bayeux / Normandie. Die Stadt befindet sich am Fluss Aure sieben Kilometer von der Küste des Ärmelkanals entfernt und dreißig Kilometer nordwestlich von Caen.
Bayeux – vielen bekannt durch den berühmten Teppich von Bayeux – ist eine alte normannische Stadt, die bereits in vorchristlichen Zeiten von lokaler Bedeutung war und im Lauf ihrer Geschichte zahlreiche Eroberungen und Zerstörungen hinnehmen musste. Auf Stadtführungen durch Bayeux’s Straßen und Gassen sowie beim Besuch der Museen erfährt man viel Interessantes.

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Die 43 Radlerinnen-/Radler wurden im Hotel Le Bayeux untergebracht. Das Hotel befindet sich in Stadtmitte und in unmittelbarer Nähe der Kathedrale Notre-Dame und dem Museum des Teppichs von Bayeux. Täglich konnte man Radtouren in die nähere und weitere Umgebung absolvieren; dabei wurden auch Besichtigungsfahrten „D-Day, 06. Juni 1944“ unternommen.
Vor 73 Jahren fand dort die Landung der Alliierten in der Normandie statt und ging als D-Day in die Geschichte ein und war die größte amphibische Militäroperation aller Zeiten. Zu den meist umkämpften Landeplätzen gehörte Omaha Beach und ist ein geschichtsträchtiger Küstenabschnitt in Frankreich.

Dieser Küstenabschnitt Normandie ist nicht nur vielfältig und wild, sondern besitzt auch eine Vergangenheit, die vom zweiten Weltkrieg und die Befreiung Frankreichs von der Terrorherrschaft der Nazis geprägt ist.

Neben unseren Radtouren wurde auch eine Bustagesfahrt zum Le Mont-Saint-Michel unternommen. Auf einer Felseninsel im Meer vor der Küste der Normandie, an der Grenze zur Bretagne, steht der heilige Berg und liegt etwa einen Kilometer von der Küste entfernt. Aber vorab besichtigten wir noch einen deutschen Soldatenfriedhof. Dieser Friedhof besteht aus zwei Etagen von ungefähr 36 Grabkammern, die im Kreis angeordnet sind. Jede dieser Kammern ist in 155 kleine Fächer unterteilt in denen die Überreste der Soldaten aufbewahrt werden. In der Mitte ragt ein großes Kreuz in die Luft, was weit sichtbar ist.

Die einzelnen Radgruppen entdeckten die Normandie in Ihrem eigenen Tempo und ganz nach Ihren Vorstellungen und Themenschwerpunkten. Die eingeteilten Gruppenführer versuchten alles um die Wünsche der Teilnehmer zu erfüllen.

 

Bei dem gemeinsamen Abschlussabend im Hotel fand der Reiseleiter und Organisator folgende Worte:

Ich möchte mich bei Euch allen ganz herzlich bedanken für Euer Mittun, für Euer Mitdenken und für Euer Mitdiskutieren und man hat sicherlich auch in den zurückliegenden Tagen einmal nachgedacht über dieses und jenes einer Freizeit.

Mein Motto: Also egal was passiert, gebe nie auf! Und lass dich nicht so leicht von deinen Fehlern aufhalten, sondern lern von ihnen und mach es das nächste Mal besser!

Das Wort Danke, meine lieben Radsportfreunde, hat im menschlichen Leben eine ganz zentrale Bedeutung.

Für mich gibt es eigentlich nichts Schöneres als zu Euch insgesamt und aus vollem Herzen Danke sagen zu dürfen. Wenn man Danke sagt, dann geht dem in der Regel voraus, dass man etwas Positives erhalten hat oder erfahren durfte und das habe ich in der zurückliegenden Woche live erleben können. Eine gelungene Radfreizeit ist immer der Verdienst von vielen Beteiligten. Die stehen zwar nicht immer unbedingt „im Rampenlicht“, sind aber unentbehrlich, damit auch hinter den Kulissen und im Vorfeld alles reibungslos läuft.

Aber ich konnte mit Freuden feststellen, dass Radsport uns verbindet. Das soll auch in Zukunft bei uns weiter so sein. Gerade in Zeiten, in denen sich die Menschen immer mehr in ihr eigenes Schneckenhaus zurückziehen. Denkt dabei nur an die teilweise dramatischen Veränderungen im Arbeitsleben mit viel Stress und Ärger.

Hier ist zum Abschalten einfach unser Radsportverein ein idealer Verbündeter. Bei uns ist niemand auf sich allein gestellt. Hier kann sich jeder im Kreis von Gleichgesinnten radsportlich betätigen und hoffe, Ihr hattet es in der zurückliegenden Woche live erleben können. Bei uns findet noch geselliges Leben statt, wo sich echtes Gemeinschaftsgefühl einstellt.

Ihr alle, meine lieben Radsportfreunde, seit der Garant dafür, dass unser Sport eines Tages nicht nur zum reinen Konsumgut abdriftet.

Unser Vereinsangebot zielt darauf ab, dass sich ein Gefühl der Gemeinschaft entwickelt. Unser Club widmet sich jetzt schon im 24. Vereinsjahr dieser Aufgabe und darauf kann man stolz sein.
Glaube, bei der Vereinsgründung am 17. März 1993 den Zusatz „just for fun“ –heißt, nur zum Spaß-, genau getroffen zu haben.

In der heutigen Zeit sollte man über das Eine und Andere, was andere sicherlich besser machen würden, hinwegsehen und die Sache mit mehr Humor im Vereinsleben sehen. Denn der Humor drückt den Augenblick an die richtige Stelle. Er lehrt uns, die wahre Größenordnung und die gültige Perspektive. Er macht die Erde zu einem kleinen Stern, die Weltgeschichte zu einem Atemzug und uns selber bescheiden. Denn nachdem Gott die Welt erschaffen hat, schuf er Mann und Frau. Um das ganze vor dem Untergang zu bewahren, erfand er den Humor.

Niemand von uns weiß, in welchen Bahnen unser Vereinsleben während der nächsten Radfreizeiten im In- und Ausland laufen wird. Es ist auch unmöglich, eine genaue Entwicklung vorauszusagen. Wir können es ganz einfach deshalb nicht, weil auch für einen Verein das Gesetz der Unberechenbarkeit gilt, das unser ganzes Leben beherrscht.

Wir haben eine gemeinsame Aufgabe, und wir müssen sie gemeinsam durchführen. Das ich mein Bestes tun werde, dessen dürft Ihr gewiss sein.

Unser Club ist sicherlich für die weitere Zukunft gerüstet. Radsport wird weiterhin die schönste Nebensache der Welt bleiben, wenn man sich ihm regelmäßig, aber nicht übermäßig widmet.
„Nichts ist vergleichbarer mit der einfachen Freude, Rad zu fahren“!
Unser Vereinsangebot zielt darauf ab, dass sich ein Gefühl der Gemeinschaft entwickeln kann und widmet sich, wie schon vorhin erwähnt, jetzt schon seit 24 Jahren dieser Aufgabe.
Allen Teilnehmern dieser Radfreizeit danke ich für Euren Einsatz, vor allem aber auch die Gruppenführer, die sich spontan bereit erklärt hatten, eine Gruppenführung zu übernehmen, zu begleiten und zu versorgen. Nochmals meinen herzlichen Dank, dabei darf ich aber unseren Busfahrer Joseph, der uns immer zur Seite stand, herzlichst bedanken. Ich hoffe sehr dass er uns auch bei den nächsten Freizeiten „Elbe“ & „Steigerwald“ im kommenden Jahr begleiten wird.

Doch bevor ich zu den Schlussworten komme, möchte ich mich, aber auch im Namen aller Teilnehmer, bei der Hotelchefin „Elodie“ und dem gesamten Hotel-Team mehr als bedanken.

Ich bin Dir Elodie, sicherlich manchmal mehr als eine Nervensäge vorgekommen. An die 200 Mails hatten die Erde zu Dir umrundet um all meine Anfragen, Wünsche und so weiter zu beantworten. Es war sicherlich nicht immer leicht und bitte im nach hinein noch einmal um Nachsicht.

Liebe Elodie,
zum Abschluss der 24. Auslandsradlerfreizeit
„Bayeux – Normandie – vom 01. bis 09. September 2017“
möchten wir, die Biker Radgruppe, Danke sagen. Danke sagen für eine wunderschöne Radfreizeit in einer wunderschönen Radgegend. Der schöne Aufenthalt ist nun verklungen, mit viel Freude denkt man daran zurück und wenn eine Freizeit auch gut gelungen, dann waren`s Stunden voller Glück.
Einen herzlicher Dank an Euch alle, an alle, die sich so viel Müh gemacht hatten, uns so eine wunderschöne Freizeit zu beschenken.
Nun lässt sich nur noch davon zehren, was man niemanden nehmen kann, wenn diese Stunden auch nie wiederkehren, bleibt doch Erinnerung daran.

Im Namen der Radgruppe möchten wir Dir Elodie ein kleines Erinnerungsgeschenk überreichen.

Überreichung Bilderrahmen Elodie:
Liebe Elodie unsere 24. Radfreizeit ist Vergangenheit.
Wir möchten uns auf diese Weise mit einem kleinen Geschenk, was hoffentlich einen schönen Platz später im Hotel finden wird, bedanken.
<> Die schöne Zeit ist nun zu Ende, zurück geht’s in die eigenen Wände. Und wenn wir dann daheim berichten, Bekannten, Freunden, Omas, Nichten. So wollen wir es nicht verhehlen, dieses Hotel ist wärmstens zu empfehlen. <>

Aber auch an unserem Werner möchte ich ein paar Dankesworte für seinen stetigen Einsatz, im Sinne des Gemeinwohles, für unseren Club sagen.

Lieber Werner, ich möchte mich, auch im Namen des Teams, zurückblickend auch von allen Teilnehmern der zurückliegenden Freizeiten immerhin schon 24 Auslandsradlerfreizeiten, mehr als bedanken. Danke insbesondere, dass Du, nicht nur für mich, sondern immer für den Club ein offenes Ohr hattest.

Wir, ich, wissen gar nicht, wie wir Dir danken sollen für all das, was Du für den Verein getan hast.
Hiermit möchte ich mich bei Dir herzlichst bedanken. Du warst immer, ohne zu zögern bereit uns die Möglichkeit der Räderverladung bei Dir organisieren zu dürfen. Hast Räumlichkeiten für die Unterstellung der Räder bereit gestellt und so weiter und so weiter. Im Namen der Gruppe möchten wir Dir dieses Geschenk überreichen.
Danke Werner

Im Sinne zum Dank an Werner möchte ich unseren Rudi, Organisator als Chef bei den Räderverladungen, mich auch bedanken und möchte Dir, lieber Rudi, etwas für die durstige Kehle überreichen.
Danke Rudi

Zum Schluss möchte ich auch ein paar Worte des Dankes an unserem Busfahrer richten:

„Zum Abschluss einer schönen Reise, gehört natürlich auch der Dank“. Denn ohne Bus und ohne Fahrer, lägen uns schon bald die Nerven blank.
Mit Bravour und viel Geschick, Dein Fahrstil ist ein Meisterstück. Als Gast brauchte man Dich nur zu fragen, behilflich warst Du, das war keine Frage.
Dein Job, der macht Dir richtig Spaß, dass spürte hier ein jeder Gast. Wir wünschen Dir jetzt schon klug und Weise, recht viel Spaß bei der nächsten Reise. Auch im Namen der Radlergruppe möchten wir, damit Du auf der Heimfahrt nicht verdurstest, ein kleines Dankeschön überreichen.

Danke Joseph für Deinen Einsatz bei uns und hoffen auf eine lustige und humorvolle Heimfahrt.

Wer zum Schluss kommt, muss noch lange nicht am Ende sein. Nach dem Gesetz der Schwerkraft ist es einfacher, den Mund zu öffnen als ihn zu schließen. Jede Freizeit hat mal ein Ende, und jeder Schluss ist ein Versprechen.
Denn eine Rede hat einen Anfang und ein Ende – und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen. Diese Regel will ich mir nun auch zu eigen machen und so langsam zum Ende kommen.

Somit möchte ich die 24. Radfreizeit beenden.

Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit.
Euer H.-D.

Anmerkung:
Wer eine Radlerfreizeit plant sollte diese schöne Stadt mit dem Hotel „Le Bayeux“ ins Auge fassen. Alle Teilnehmerinnen & Teilnehmer waren von der Gastfreundschaft, die uns entgegen gebracht wurde, begeistert.